Seit wann ist Reaxan genau am Markt?

12.10.2009 8:00   Mondsee

Die Markteinführung der neuesten Generation von BWT Reaxan im Jahr 2005 ist auf gute Resonanz gestoßen und hat sich quasi als Standard im Markt etabliert. Allerdings stellen die Gefahren und die vielfältigen Anwendungen ein weitaus größeres Volumen dar, denn das Thema Hygiene und Legionellen wird in der Gebäudetechnik oftmals immer noch stark unterschätzt.

 

Welche Chancen / welchen Bedarf gibt es in Österreich und International (Ost-Europa)?

 

Insbesondere in sensiblen Bereichen – Krankenhäuser, Altenheime, Hotels, und viele mehr – in denen großräumige Warmwassersysteme und Klimaanlagen installiert sind gibt es ein mikrobiologisches Gefahrenpotenzial, das mit BWT Reaxan wirksam, effizient und clever unter Kontrolle gehalten werden kann. In Wahrheit stehen wir heute mit dem Legionellenschutz immer noch am Anfang, weil den meisten Betreibern die Problematik und auch die möglichen negativen gesundheitlichen und juristischen Konsequenzen nicht bewusst sind. Der Bedarf wäre demnach beträchtlich, allein wenn man nur den Gebäude-Bestand allein in diesem Bereich in Betracht zieht.

 

Wer sind die idealen Abnehmer für das Produkt (Gemeinden, Gewerbe-Immobilien etc.)?

 

Primär sind es Krankenanstalten, Hotels, Rehabilitationszentren, Schulen, Sportstätten und andere Einrichtungen, die über ein weitläufiges Warmwassersystem verfügen und in dem sich - im wahrsten Sinne des Wortes – ein lebhaftes mikrobiologisches Wachstum entwickeln kann. Die Bakterien werden über Aerosole eingeatmet.

 

Gibt es ein interessantes Fallbeispiel, das die Lösungskraft durch die Methode zeigt?

 

2008 wurde eine interessante Untersuchung von BWT Reaxan-Anlagen in einer Schule und einer Sporthalle durch Dr.med. Milo Halabi durchgeführt. Einen entsprechenden Text dazu finden Sie gesondert anbei.

 

Das Gerät schaut im PDF recht kompakt aus. So als könnte es rasch implementiert werden: Ist das richtig?

 

Das System ist fast überall unterzubringen und kann rasch installiert sowie in Betrieb genommen werden. Wichtig ist dabei eine laufende Überwachung und ein guter Service, um einen effizienten und langlebigen Betrieb sicherzustellen. Dass bieten wir im Paket an.

 

Mit welchen anderen Methoden der Wasseraufbereitung lässt sich Reaxan sinnvoll kombinieren?

 

Wir bieten ein umfassendes Legionellenschutz-Programm, das abgestimmt auf die jeweilige Anwendung schon präventiv höchste Sicherheit bietet. Wer in der Neuinstallation bereits auf die richtige Filtrations- und Ionenaustauscher-Technologie bei erhöhten Wasserhärten sowie die richtige Desinfektionstechnologie setzt, wird kein Problem haben. In einer Altinstallation ist die Lage oftmals durch Korrosion und Kalkstein viel schwieriger – aber auch dafür haben wir effiziente Lösungen.

 

Noch etwas anderes: Membranfilter (also Barriereverfahren) werden von BWT auch angeboten (FCMT): Gibt es dazu ein interessantes Beispiel aus der Praxis, dass die Vorzüge dieses Verfahrens gut veranschaulicht?

 

Ganz neu haben wir Ultrafiltrationsanlagen im Programm und auch bereits erste Geräte in Österreich in einigen kleineren Gemeinden installiert. Durch die immer unberechenbarer werdenden Niederschlagsereignisse und auch menschengemachte Verunreinigungen des Grundwassers ist mancherorts eine Wasseraufbereitung notwendig, um eine gute und stabile Wasserqualität zu garantieren. So haben wir vor kurzem in Golling in Salzburg eine UF-Anlage gebaut und in Betrieb genommen, mit einer Nennleistung von 22 m3 Wasser pro Stunde.

 

 

Pressebilder

 

 

Reaxan – zur Desinfektion in Kalt- und Warmwassersystemen

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