Welche Schäden entstehen bei Rost/Korrosion in Wasserleitungen?
Der schlimmste Fall ist der Wasserrohr-Durchbruch mit immensen Folgeschäden und -kosten (suche nach der „Leckstelle“, Wandaufbruch, evtl. Zerstörung von wertvollen Fliesen und Bodenbelägen.) In jedem Fall unangenehm und ebenfalls teuer sind durch Rostpartikel und Zinkgeriesel („sandartige“ Partikel) verstopfte und blockierte Ventile und Armaturen sowie durch Rost geschädigte Haushaltsgeräte. Leitungen können durch Rostknollen total zuwachsen.
Werden Rostpartikel in nachfolgende Kupferleitung eingeschwemmt (z.B. wenn im Kaltwasserbereich verzinkte Stahlrohre verlegt sind, das Warmwasser jedoch durch Kupferleitungen fließt), kann dort Lochfraß-Korrosion entstehen.
Lästi sind die hartnäckigen Spuren an Armaturen und an der Sanitär-Keramik, die braunes bzw. blaugrünes Wasser aus den geschädigten Leitungen hinterläßt.
Außerdem kann die Gesundheit gefährdet sein, wenn aus alten, verzinkten, angerosteten bzw. ankorrodierten Rohren Schwermetalle herausgelöst werden und dadurch ins Trinkwasser gelangen
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