Das Genießer- und Kuschelhotel Gams in Bezau feiert seine Wiedereröffnung
Seit 24. September stehen die Türen das Hotel Gams in Bezau wieder für alle „frisch Verliebten“, „wieder Verliebten“, „Liebenden“ und alle anderen, die mit ihrem Schatz kommen wollen, offen. In knapp siebenmonatiger Bauzeit wurde das Hotel umgebaut und erweitert und gleichzeitig ein einzigartiges „Genießer- und Kuschelkonzept“ verwirklicht.
Bereits im Jahr 1626 wird der Gasthof „Zur Gams“ im Steuerbuch Bezau erstmals urkundlich erwähnt. 1648 erbaute Hauptmann Gabriel Feuerstein das freiherrliche und gräfliche Haus der „Von Feuerstein zu Feuersteinsberg“ – das heute noch erhaltene Stammhaus des jetzigen „Hotel Gasthof Gams“. Seit nunmehr über 350 Jahren befindet sich die Gams im Familienbesitz und wurde in den letzten 14 Jahren von seinen Besitzern Ellen Nenning und Andreas Mennel Schritt für Schritt in ein gemütliches und komfortables Hotel mit ausgezeichnetem Restaurant und unverwechselbarer Positionierung verwandelt.
Durch Weitblick und Innovationsfreude gelang es, das Hotel Gams zum Geheimtipp für Romantiker und Genießer zu machen und in der Tourismusbranche unmittelbar mit dem Stichwort „Kuscheln“ zu verbinden. „Es war klar, dass es ohne Wellness nicht geht – und mit „nur“ Wellness schon gar nicht. Die Gäste brauchen einen richtig guten Grund, warum sie ausgerechnet zu uns kommen sollen“, sagt Ellen Nenning zur Motivation hinter der Positionierungsidee, „Romantik hat immer Saison, doch die meisten Menschen zelebrieren ihre Liebe nur an Jahres- oder Hochzeitstagen – bei uns tun sie es täglich. Gott sei Dank, denn das schönste aller Gefühle ist leider sehr flüchtig und es will gepflegt werden, soll es von Dauer sein.“
Moderner „Lifestyle“ ohne das romantische Element zu vernachlässigen...
Das Haus zeichnet sich jedoch nicht nur durch ein einzigartiges Urlaubskonzept aus, sondern auch durch eine, im Alpenraum nicht alltägliche Architektur. So titeln Wellness-Guides: „Ein wunderschönes Beispiel, wie man Altes und Neues miteinander in Harmonie verbinden kann: Kuschelige Ländlichkeit und trendige Modernität vereinen sich hier in höchst romantischer Anmutung.“
Ellen Nenning zum Stichwort „Umsetzung moderner Architektur“: „Der Bregenzerwald ist eine Region, in der Landwirtschaft, Handel und Handwerk und Tourismus mit je einem Drittel gut ausgewogen vertreten sind. Im rücksichtsvollen Umgang miteinander ist Architektur natürlich ein sensibles Thema. Unser Fokus war allerdings weniger die moderne Architektur, als die Umsetzung und Realisierung eines Konzepts, und wir haben vor allem von der Gemeinde tolle Unterstützung erfahren.“
Auch Architekt Stefan File sah in der Umgebung keinerlei Widerstand gegen das Projekt: „Die größte Herausforderung lag vielmehr in der Suche nach einem Gesamtkonzept für die bestehenden und gewünschten Raumstrukturen. Funktionelle und rationelle Arbeitsabläufe sind in heutigen Hotels ein absolutes Muss, um wirtschaftlich zu sein – Design und Erscheinungsbild dürfen darunter aber niemals leiden.“
Bereits im Jahr 2005 setzte man mit dem Neubau des „Blütenschlosses“ einen unverwechselbaren Akzent im Ortsbild von Bezau. 24 romantische Kuschelsuiten entstanden „verpackt“ in einem viergeschossigen Rundturm mit Holzelementen verkleidet. Im Rahmen der soeben fertig gestellten Um-, Zu- und Neubauten wuchs das „Blütenschloss“ um eine Etage und beherbergt vier neue Top-of-Suiten. Wie schon die tiefer gelegenen Vorgängerinnen, sind auch diese komplett rund gestaltet, allerdings mit 65 m² bedeutend größer. Ihre Ausstattung lässt das Herz der Verliebten noch höher schlagen: breites Himmelbett, Kuschelecke am offenen Kamin und Balkon, eigener Whirlpool mit Sternenhimmel, zwei Duschen, große Duett-Wanne und nicht zuletzt der 360 Grad Rundumblick innerhalb der Suite sowie der großartige Panoramablick hinaus in die sanfte Natur des Bregenzerwaldes – auch vom Bett aus zu genießen.
Als architektonischer „Gegenentwurf“ zum Rundturm des Blütenschlosses entstand neben dem historischen Haus der „kubische Blütenkokon“ mit insgesamt 30 Kuschelsuiten. Die Rundungen, welche die Suiten im Blütenschloss so unverwechselbar prägen, werden im Blütenkokon durch eine klare, nicht minder reizvolle Aufteilung der Räumlichkeiten abgelöst. Der Wechsel von Offenheit und Intimität durch Stoffe, Glas und Möbelelementen ähnelt sich und macht aus klarem Design kuschelige Reiche mit eigenem Whirlpool, Sternenhimmel, offenem Kamin und Himmelbett.
Liebe geht durch den Magen...
Sowohl die Urgroßmutter als auch die Großmutter von Ellen Nenning waren zu Lebzeiten ob ihrer legendären Kochkünste bekannt. So liegt es nahe, dass in der Gams auch heute größter Wert auf gute Küche gelegt wird, und es überrascht nicht, dass das Restaurant beispielsweise vom Falstaff Magazin, vom österreichischen Gourmetführer A la carte oder von Gault Millau seit Jahren als eines der besten Österreichs genannt wird.
Im Zuge der Neubauten wurde nun neuer Platz für das Restaurant mit dem vielsagenden Namen „Goldstück“ geschaffen. Es teilt sich in drei stimmungsvolle Räumlichkeiten, das „Esszimmer“, den „Wintergarten“ und die „Romantikstube“. Und da in der Gams auf das kulinarische Erlebnis großes Augenmerk gelegt wird, ließen sich Bauherren und Architekt etwas Besonderes einfallen: Im Ballsaal aus dem 19. Jahrhundert entstand eine offene Schauküche, in der man das Werden der Speisen aus dem Restaurant life miterleben kann.
Für die perfekte Weinbegleitung garantiert seit kurzem nicht mehr ausschließlich der bestens bestückte Weinkeller im alten Gewölbe, sondern auch ein, über 2 Stockwerke aufragender, begehbarer Wein-Glas-Turm. Filigran hängt er von der Decke, stößt durch den Boden ins Erdgeschoss und fasziniert nicht nur Weinliebhaber mit seinen edlen Tropfen.
„Pur Pur“ schafft Raum für Begegnung
Das Kuschelhotel Gams liegt mitten im Dörfchen Bezau und versteht sich als Teil des öffentlichen Raums. Deshalb wurde der zentrale Verbindungsbereich zwischen traditionellem Gasthof und Genießer- & Kuschelhotel als große Glasfront ausgeführt und bietet einen einmaligen Blick auf den Kirchplatz. Im Innenbereich entstand die Bar-Lounge „Pur Pur“ – ein zwei Stockwerke hoher „Feuerraum“ mit zentraler Feuerschale und Sitzatrium im orientalisch-marrokkanischen Stil sowie eine runde Bar mit purpurfarbenen Stoffen, Vorhängen und Beleuchtungen – eine überraschende Inszenierung.
Sinnlichkeit zwischen Himmel und Erde...
Frei nach Casanova „Das schönste aller Spiele verlangt durchaus besondere Raffinessen“, haben sich Gastgeber und Architekten auch für ihre Traumwelt „Da Vinci Spa“ einiges einfallen lassen. Der Naturwissenschaftler, Künstler und Philosoph stand mit seinem Namen Pate für den Wellness-Bereich des Hauses, wo die Kuschel-Philosophie in Form von Wasser, Wärme und Düften fortgeführt wird. Durch eine einzigartige Kombination der Elemente finden sich gleichsam Himmel und Hölle, in Hot-Spot-Pool und Cool-Pool – die Highlights des neuen Spa-Bereichs - in Erdsauna, Dampfbad und den vielen weiteren Attraktionen wieder. Als besondere architektonische Raffinesse wurden die einzelnen Elemente teils unterirdisch, teils überirdisch miteinander verwoben.
Im neuen, auf 2000 m² erweiterten Spa-Bereich wird Ruhe und Wohlbefinden viel Luft und Raum gewährt. So genießt man im neuen, großen Liegeraum den freien Blick ins Grün oder in einem der zwölf neuen Treatment-Räumen die erlesenen Elixiere und zahlreichen Spa-Behandlungen der „Ligne St. Barth“. Entspannende Massagen und die japanische Technik der „Jin Shin Jyutsu“-Anwendung, Pflegebehandlungen von „Fleur’s“, Make-up von „Nouba“ und die Welt der Mani- und Pediküre von „O.P.I.“ vervollständigen das umfangreiche Spa-Angebot.
Die Schnittstelle zwischen neu gestaltetem Eingangsbereich im historischen Stammhaus und dem Kokon-Anbau bildet die neue Spa-Lobby, spektakulär gestaltet mit einer großen Wasserfläche und begehbaren Holzstegen. Eine Wellnesslounge mit offenem Feuer vermittelt ein besonderes Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Neben dem beheizten Außenpool, einem Whirlpool mit Blick in die Natur, einem erfrischenden Eisbrunnen, einem Nacktpool mit Unterwassermusik, einem Kneippgang mit Barfußweg, Erlebnisduschen mit Tropen- und Eisregen sowie einem Herzteich im Romantikgarten, entstanden im Zuge der Bauarbeiten der sogenannte Hot-Spot-Pool, eine Warmwasser-Grotte und der Cool-Pool, ein Kaltwasser-Schwimmkanal. Die großzügige Sauna- und Dampfbadlandschaft, Solarien und der neue Fitnessraum mit „Blick über die Dächer“ lassen beim verwöhnten Wellness-Gast keine Wünsche mehr offen.
Worauf man sich verlassen kann...
Am 14. Februar 2009 fand der Spatenstich für die umfangreichen Um-, Zu- und Neubauarbeiten des Hotel Gams statt – am 24. September 2009 konnte die feierliche Neueröffnung begangen werden. Ein derartig ehrgeiziger Zeitplan kann nur verwirklicht werden, wenn alle beteiligten Unternehmen höchst professionell und 100 % zuverlässig kooperieren. Nichts darf dem Zufall überlassen bleiben und so verlässt man sich auch nur auf erstklassige Lieferanten.
„Wir arbeiten, wann immer es geht, mit „Profis“ zusammen, die uns in unserem Projekt durch Kompetenz und Know-how unterstützen können. Das ist uns mit BWT beim ersten Schritt 2005 gelungen und auch dieses Mal bei der Erweiterung unserer „Traumwelt“ Da Vinci Spa“, so die Hotelinhaberin, Ellen Nenning, „in nur 7 Monaten haben wir ein Bauvolumen von ca. 24.000 m³ realisiert, und eine Bausumme von € 8,5 Millionen investiert.“
Mit jahrzehntelanger Erfahrung, unzähligen Referenzen im In- und Ausland und innovativer Technik garantiert die BWT für zuverlässige Wasseraufbereitung im Hotel Gams. Stefan Saurwein und seine Mitarbeiter überzeugen mit fundiertem Fachwissen, kompetenter Betreuung und Beratung von der Planung bis zur Inbetriebnahme sowie erstklassigem Service. Modernste Aufbereitungstechnik nach dem System Flockung – Filtration – Chlorung, wie hier im Hotel Gams, garantiert Hotelbetreiber und Gästen zuverlässig beste Badewasserqualität an 365 Tagen im Jahr.
„Gute Partner-Firmen helfen den Bauherren, wirtschaftliche Lösungen zu finden und sie im Wettbewerb zu stärken. Nach meinem Wissen erfüllte BWT seine Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten,“ so Architekt Stefan File.