„400-m²-Freibecken ist das Highlight“
Die Kaltschmid Hotels vertrauen auf Schwimmbad- und Wasseraufbereitungstechnik von BWT / Technik und Services aus einer Hand
Das geht wohl den meisten Menschen so: Beim Stichwort ‚Urlaub’ denkt man entweder an schöne Wanderungen in den Bergen oder ans Badevergnügen im Meer. Warum also nicht beides vereinen, sich in einem Wellnesshotel in den Bergen verwöhnen lassen? Beispielsweise in dem neu gestalteten Aktiv & Spa Resort Alpenpark **** Superior in Seefeld. Highlight der großzügigen Wasser- und Sauna-Landschaft ist der fast 400 m² große Außenpool – mit das größte Freibecken in der österreichischen Hotellerie. Die Technik rund ums Wasser stammt von BWT.
Stefan Saurwein und Florian Anich*
Fritz und Sieglinde Kaltschmid haben mit heute sieben Hotelbetrieben in Seefeld/Tirol eine beispielgebende Erfolgsstory geschrieben. Längst sind die erwachsenen Kinder in die täglichen Abläufe der Hotels integriert: Tochter Sieglinde leitet den 500-Bettenbetrieb in Walchsee, Sohn Fritz arbeitet im Ferienhotel Kaltschmid und im Gartenhotel Tümmlerhof, Sohn Christian und seine Frau Daniela sind für das Hotel Alpenpark, das Schönruh und Hotel Stefanie sowie das Batzenhäusl verantwortlich. Trotz 1750 Betten sind die Kaltschmid Hotels ein Familienbetrieb geblieben!
Das Aktiv & Spa Resort Alpenpark wurde 2008 aufwendig umgebaut und erweitert, um das Angebot für die Gäste noch attraktiver zu machen. Das Resort besteht heute aus drei miteinander verbundenen Häusern, angesiedelt auf einem Sonnenplateau auf 1.200 m Höhe in schönster Gartenlage des exklusiven Ferienortes Seefeld.
Christian Kaltschmid: „Wir sind stolz auf unser modernisiertes Haus mit seiner erlesenen Kulinarik, den geräumigen Zimmern, luxuriösen Spa-Bereichen und dem umfangreichen Aktiv-Programm. Im Alpenpark heißt es jetzt: Von allem etwas mehr – bei allem etwas besser.“
Das gilt auch für die großzügige Wasser- und Sauna-Landschaft und in besonderer Weise für den beeindruckenden Außenpool, mit das größte Freibecken in der österreichischen Hotellerie: „Fast 400 m² groß ist dieser beheizte Pool, für viele Gäste das absolute Highlight.“ Die Technik rund ums Wasser stammt von BWT – was keine Überraschung ist, hat das Unternehmen doch über die Jahre für die Kaltschmid Hotels immer wieder Pools und die damit verbundene Technik geplant und installiert.
Verantwortlich für das Modernisierungs-Projekt Alpenpark zeichnet der Designer Franz Wodnar von Brunner & Wodnar in Schwaz/Tirol: „Unser Ziel war es, für den Gast eine maßgeschneiderte, zukunftsorientierte Erholungs- und Wohlfühloase mit großzügigen Bewegungsräumen zu schaffen. Unter ökologischen Gesichtspunkten war uns wichtig, nur traditionelle Materialien zu verwenden. Das Ergebnis kann sich – auch Dank der professionellen Zusammenarbeit mit den Schwimmbad-Spezialisten von BWT - sehen lassen: Ein innovatives und einzigartiges Wellness- und Bäderkonzept, getragen durch die funktionell und optisch ansprechenden Bäder-Ideen und deren Gestaltung.“
Bädertechnik: Wellness pur
Für das Erwachsenen-Spa konzipierte Franz Wodnar das Sportfreibecken sowie ein Erlebnisbad und einen Saunabereich mit Wasserbetten und Entspannungsliegen, weiters ein japanisches Dampfbad, eine Hüttensauna und ein Solebecken im Freibereich.
BWT führte den ca. 40 m² großen Innenpool, der zugleich als Massagepool fungiert, als betoniertes, mit Epoxyharz abgedichtetes und verfliestes Becken aus. Die Überlaufrinne besteht aus massivem, hochwertigem Granitstein. Damit der Gast die Wassermassagen am ganzen Körper genießen kann, sind neben dem Nackenschwall in unterschiedlichen Höhen Massagedüsen angebracht. Der Bodensprudel und die illuminierende Beleuchtung machen das Erlebnis für den Gast perfekt.
Auch der ca. 15 m² große, abdeckbare Solepool im Außenbereich neben der Sauna wurde als betoniertes, mit Epoxyharz abgedichtetes und verfliestes Becken ausgeführt. Neben der Beleuchtung findet sich hier keine weitere Technik, um die Ruhe des Schwebens und der Entspannung nicht zu stören. Die Wasseraufbereitungstechnik und die automatisierte Soledosierung arbeiten unsichtbar im Hintergrund.
Das riesige 25-m-Sportfreibecken - betoniert, mit Epoxyharz abgedichtet und verfliest – präsentiert sich dem Schwimmer hingegen mit einer ganzen Batterie an Wasser-Attraktionen wie Whirl-Liegen (Champagnerliegen), Massagedüsen, Bodensprudel mit Fußreflexmassage, einer Sitzbank und zwei Schwallduschen. Auch für das große Sportfreibecken ließ die Hotelleitung eine wärmedämmende Abdeckung installieren, um Energie zu sparen. Weitere Besonderheiten sind die spezielle Überlaufrinne aus Edelstahl bzw. Granitstein sowie der Granitwasserfall über einer Glasscheibe - ein tolles Design!
Wasseraufbereitung: Sicherheit und Hygiene haben Priorität
Was wäre das Vergnügen am und im Schwimmbad ohne ein hygienisch einwandfreies, angenehm frisches Badwasser? Christian Kaltschmid: “Der Gast kann unser Wellness-Angebot nur genießen, wenn er Vertrauen in die Qualität und Hygiene des Wassers hat. Chlorgeruch und rote Augen passen nicht zu unserem Anspruch als Hotel der Spitzenklasse.“ Deshalb ist es aus seiner Sicht ein wichtiger Vorzug von BWT, dass das Unternehmen nicht allein Becken und die komplette Peripherie offeriert, sondern auch das erforderliche Know-how in Sachen Wasseraufbereitung besitzt.
Als Verfahren nach dem Stand der Technik sind eine Flockung, eine Filterstufe und eine Chlorung vorgesehen. Frischwasser wird automatisch nachgeführt.
Wichtig ist die automatische pH-Wert-Regulierung. Denn liegt der pH-Wert außerhalb des Sollbereiches, werden die Flockung und die Desinfektion erheblich behindert - die Wasserqualität sinkt, der Betriebsmittelverbrauch erhöht sich. Konkret: Über und unter dem Idealwert zwischen pH 7,0 und 7,4 nimmt die Wirksamkeit von Chlor ab, es kommt zu Schleimhautreizungen, zum Abbau des Säureschutzmantels der Haut sowie zu Störungen bei der Flockung und zu Kalkausfällungen und Ablagerungen. Bei pH-Werten unterhalb des Idealwertes ist zudem Korrosion an metallischen und an mörtelhaltigen Werkstoffen zu befürchten.
Die gesamte MSR-Technik ist in einem Schaltschrank mit modernster SPS-Technik und der Möglichkeit zur Fernwartung untergebracht. Intelligente Steuerung hilft, Energie zu sparen – beispielsweise sind die Pumpen drehzahlregelbar und verbrauchen so bedeutend weniger Strom als konventionelle Pumpen. Und die für die Pools vorgesehenen Abdeckungen halten das Wasser über Nacht warm.
Schwimmbad-Technik: Qualität ‚rechnet’ sich
Ob ein Produkt tatsächlich von hoher Qualität ist, das zeigt sich oft erst nach Jahren. Deshalb hat es ein Qualitätsanbieter manchmal so schwer im Markt: Der optisch günstige Preis des Billiganbieters steht unmittelbar vor Augen, ist sehr konkret, die wirtschaftlichen Vorteile des Qualitätsproduktes müssen sich erst langfristig erweisen. Wer die Fakten prüft, stellt fest: Ein Schwimmbad und eine Wasseraufbereitung von mäßiger Qualität kosten langfristig mehr Geld als ein gut geplantes Premium-Bad. Und letzteres bietet dem Gast mit Sicherheit auch erheblich mehr Vergnügen.
Durch seine technische Kompetenz realisiert BWT seit Jahren erfolgreich Großprojekte. Standardisierte Anlagentechnik à la BWT bietet dem Hotelier eine ganze Reihe von Vorteilen – nicht allein auf der Kostenseite, sondern auch hinsichtlich Qualität und Sicherheit: Denn gegenüber individuell ‚gestückelten’ Anlagen mit Komponenten verschiedener Hersteller zeichnet sich die BWT-Technik durch das ‚Alles-aus-einer-Hand-Konzept’ aus. Das bedeutet ein geringeres Risiko, die Technik ist schneller installiert und vor allem klar dokumentiert.
Nicht zuletzt ist für ein Hotel wichtig, dass ein Umbau rasch vonstatten geht. Im Fall des Hotels Alpenpark lieferte und installierte BWT die gesamte Schwimmbad- und Wasseraufbereitungstechnik termingerecht in der kürzest möglichen Bauzeit von gerade einmal 4 Monaten.
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*Ing. Stefan Saurwein und Ing. Florian Anich, BWT Austria GmbH, Rum/Innsbruck.
Kurz-Interview mit Christian Kaltschmid
Redaktion: Herr Kaltschmid, was sagen denn Ihre Gäste zu Ihrem modernisierten Haus und zu den neuen Wasser-Attraktionen?
Kaltschmid: Wir haben ja hauptsächlich in die Infrastruktur investiert – in Summe waren das über 6 Millionen Euro – und diese Investition ist für den Gast unmittelbar sichtbar. Insbesondere das Feedback auf unser nahezu 400 m² großes Freibecken, das ständig auf 27°C erwärmt wird, ist sehr gut.
Redaktion: Sie arbeiten seit Jahren immer wieder mit BWT zusammen – was sind die Gründe dafür?
Kaltschmid: BWT hat ein umfassendes Know-how im Bereich Schwimmbad und Wasseraufbereitung, die installierte Technik ist funktional, da passt alles zusammen und ist perfekt eingestellt. Deshalb haben wir uns auch bei der Modernisierung des Alpenparks wieder für BWT entschieden, obwohl das Unternehmen nicht der Bestbieter war – zwei andere Anbieter waren günstiger. Aber der Preis spielt nicht immer die wichtigste Rolle. Bei uns waren die Funktionalität der Technik und der Service entscheidend, den BWT offeriert. Das Unternehmen liefert uns jetzt zudem die benötigten Chemikalien, auch das funktioniert tadellos.
Redaktion: Wellness-Attraktionen werden zunehmend aufwendiger und komplexer. Geht diese Entwicklung ständig so weiter?
Kaltschmid: Vor 10 Jahren konnte man schon hören, dass jetzt Schluss sei mit dem Aufwand im Wellness-Angebot – aber es geht immer weiter. Ein Hotel treibt das andere. Aber es gibt natürlich Grenzen der Finanzierbarkeit bzw. der Umlegungsmöglichkeit der Kosten auf den Gast. Die Gefahr besteht schon, dass es irgendwann ein Überangebot an top-strukturierten Hotels gibt. Ich denke, dass es bald zu einer Trennung der Spreu vom Weizen kommen wird: Wo Wellness nur eine Alibi-Funktion hat, wird das auf Dauer nicht funktionieren. Das Gesamtpaket für den Gast muss stimmig sein.