Kesselspeisewasser

Mischung aus zurückgeführtem Kondensat und/oder Zusatzwasser, zum Ausgleich von Wasser- und Dampfverlusten im System, die in den Dampf- oder Heißwasserkessels eingespeist wird.

Die Österreichische Verordnung über die Aufstellung und den Betrieb von Dampfkesseln  (ABV) unterscheidet zwischen salzfreiem und salzhaltigem Speisewasser. Salzfreies Speisewasser ist Wasser mit einem Elektrolytgehalt entsprechend einer Leitfähigkeit kleiner 0,2 µS/cm, gemessen hinter starksaurem Probeentnahme Kationenaustauscher (bei dieser Messung wird vorausgesetzt, daß freie Basen, z.B. Natriumhydroxid, als Verunreinigung nicht vorhanden sind).
Salzhaltiges Speisewasser ist Wasser mit einem Elektrolytgehalt entsprechend einer Leitfähigkeit größer gleich 0,2 µS/cm, gemessen hinter starksaurem Probeentnahme Kationenaustauscher. Dabei ist besonders darauf zu achten, daß die Summe der Erdalkalien (früher Härte) das zulässige Maß nicht überschreitet, da es sonst im Dampfkessel zu Kesselsteinbildung kommt.

Bezüglich der erforderlichen Speisewasser Qualität sei auch auf die neuen Normen EN 12952-12 & EN 12953-10 verwiesen.

Die Aufbereitung des Speisewassers für Dampf- oder Heißwasserkessel besteht im Allgemeinen aus einer Kombination der Verfahrensmodule – Filtration – Membranverfahren und/oder Ionenaustauschverfahren – Entgasung  – Konditionierung.

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