Bestimmung der Gesamthärte:
Bei der Härtemessung wird primär zwischen der Gesamthärte und der Karbonathärte unterschieden.
Als Gesamthärte eines Wassers wird sein Gehalt an Erdkaliionen bezeichnet. Darunter versteht man die Ionen von Calcium, Magnesium, Strontium und Barium.
Die Kenntnis der Karbonathärte ist wichtig, weil der Teil der Härtebildnern, der die Carbonathärte darstellt, zur Ausscheidung von Erdalkalicarbonaten führen kann. Außerdem sind die nötigen Aufbereitungsmaßnahmen von der Karbonathärte abhängig.
Unter Karbonathärte versteht man den Teil der Gesamthärte, der durch den Anteil der Erdalkaliionen hervorgerufen wird, der den im Wasser enthaltenen Carbonat- und Hydrogencarbonationen, sowie den bei deren Hydrolyse entstandenen Hydroxylionen äquivalent ist.
Es gibt eine Vielzahl von Methoden zur Härtemessung. Die einfachste Methode der Härtemessung ist mittels eines Tropfentests oder Teststäbchens. Eine genaue Härtemessung und Analyse kann in Labors durchgeführt werden.
>> zur BWT Trinkwasseranalyse