Härte

Die Menge an Härtebildnern im Wasser, also die Summe aus der Karbonat- und der Nichtkarbonathärte. Die Härtebildner sind hauptsächlich die Ionen der Erdalkalimetalle Calcium und Magnesium, da diese mit Karbonat- und teilweise auch mit Sulfationen schwerlösliche Niederschläge bilden.  (Die ebenfalls zur Erdalkaligruppe zählenden Metalle Barium, Strontium und Radium, kommen in natürlichen Wässern meist nur spurenweise vor)

In natürlichen Wässern stellt die Karbonathärte den Hauptteil der Gesamthärte dar. Sie entspricht dem Anteil an Erdalkali Ionen, die im Wasser als Hydrogenkarbonat und Karbonat vorliegen.

Der verbleibende Rest an Härtebildnern, die z.B. als Sulfate oder Chloride vorliegen wird Nichtkarbonathärte genannt.

Die Gesamthärte (Summe der Konzentrationen an Erdalkali Ionen wird mmol/l (milli Mol pro Liter) oder mol/m³ angegeben. Die Umrechnung in andere, noch immer verwendete Einheiten erfolgt gemäß nachstehender Aufstellubg:

1 mmol/l Erdalkaliionen = 2 mval/l (milli Val) Erdalkaliionen = 5,6 °dH (deutsche Härte) =
10 °fH (französische Härte) = 7,02 °eH (englische Härte) = 100 ppm as CaCO3










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