Wasser, das aufgrund der Versickerung von Niederschlägen die im Boden und Gestein vorhandenen Hohlräume zusammenhängend erfüllt.
Von dem Niederschlagswasser gelangen nur geringe Anteile in das Grundwasser. Der größte Anteil (ca. 50%) verdampft wieder in die Atmosphäre und weitere 40% fließen als Oberflächenwassser ab. Nur etwa 10% versickern und gelangen in das Grundwasser.
Grundwasser wird über Brunnen sowie Quellen aus dem Boden entnommen und vorzugsweise als Trinkwasser, aber auch als Brauchwasser genutzt.
Grundwasser wird i.d.R. durch die Bodenpassage filtriert und stellt daher das ideale Trinkwasser dar, da es normalerweise hygienisch einwandfrei, geschmacklos, frisch, klar und kühl ist.
Die Gefährdung des Grundwassers hat verschiedene Ursachen: Durch die zunehmende Bebauung dringt immer weniger Niederschlagswasser in den Untergrund ein (Versiegelung des Bodens), durch Flussregulierungen wird die Erosionskraft des Wassers verstärkt (schnelleres Fließen). Dadurch vertieft der Fluss sein Bett, und der Grundwasserspiegel wird abgesenkt. Ähnliche Auswirkungen können auch starke Grundwasserabsenkungen durch Brunnen haben.