Entkarbonisierung

Unter Entkarbonisierung versteht man Verfahren, welche die im Wasser gelösten Hydrogenkarbonatsalze des Calciums und Magnesiums, die „Karbonathärte“ entfernen.

Moderne Entkarbonisierungsanlagen arbeiten mit schwach sauren Ionenaustauschharzen. Die Kationen werden dabei an die Austauschmasse gebunden, das Hydrogenkarbonat Anion wird in Kohlensäure umgewandelt. Das beim Zerfall der Kohlensäure entstehende Kohlendioxid (CO2) kann in einem Rielentgaser mit Luft aus dem Wasser ausgetrieben werden. Die erschöpfte Austauschermasse kann mit verdünnter Säure wieder regeneriert werden.

BWT bietet mit den Entkarbonisierungsanlagen T 01 bis T 06 eine standardisierte Baureihe bis zu einer Leistung von 7 m³/h an. Anlagen mit höherer Leistung werden projektspezifisch geplant und ausgeführt.

Als klassisches Verfahren sei noch die Kalkentkarbonisierung erwähnt. Dabei werden die Hydrogenkarbonatsalze durch Zusatz von Kalkmilch (Ca(OH)2) als Kalk (CaCO3) und Magnesiumkarbonat (MgCO3) ausgefällt.










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